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Katja Duckek untersucht die ökonomische Bedeutung der Kommunikationsqualität in elektronischen Verhandlungen. Die Autorin zeigt, dass das Ausmaß der Verständigung auf faktischer, prozeduraler und relationaler Ebene den Verhandlungserfolg maßgeblich beeinflusst.

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Um dieser Erkenntnis auszuweichen, sucht der Mensch Unterhaltung, sucht er Begleiter, sucht er nach einem Freund, sucht er Gesellschaft, will er in der Masse untertauchen. Der Mensch fürchtet sich vor dem Alleinsein. Er fürchtet das Alleinsein deshalb, weil er im Alleinsein seinen wahren Zustand gespiegelt fände, auf sein eigenes Spiegelbild stieße. Und das würde ihm einen Riesenschreck, eine Höllenangst einjagen. Also tut er vom Augenblick, da er frühmorgens aufwacht, bis spätabends, wenn er sich schlafen legt, einfach alles, um sich selbst auszuweichen um nur nicht sich selber begegnen zu müssen.

Ich lache um nicht weinen zu müssen. Bevor mir die Tranen kommen können, habe ich sie schon durch mein Lachen zurückgedrängt. Ich halte sie selber zurück. Mein Lachen dient nur dazu, anderen Frohsinn vorzugaukeln. Dabei lache ich nur, weil ich dermaßen traurig bin, dass ich mir durch mein Lachen Luft machen muss. ” Niemand hat je Buddha lachen sehen, niemand hat je Mahavir lachen sehen, niemand hat je Christus lachen sehen. Das muss seinen Grund haben. Vielleicht verbergen sich in ihnen keine Tränen mehr und so brauchen sie auch nicht zu lachen um sie zu überspielen.

Und wenn ich gehe, wohin soll ich gehen? " Da lachten die Leute ihn aus und sagten: „Idiot! Hier wohnt doch niemand! ” Er antwortete: „Darum geht es überhaupt nicht. Wenn ich sogar das Haus Gottes mit leeren Händen verlassen muss, wo sollen dann meine Hände gefüllt werden? Dann werden meine Hände nirgends gefüllt werden. ” Und so blieb der Fakir da. Ein Jahr lang hielt er seine Hände immerzu ausgestreckt und solange verzehrte er sich immerzu in Sehnsucht. Die Leute erklärten ihn langsam für verrückt.

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